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Auf Messers Schneide

In einem recht zerfahrenen, aber bis in die Schlusssekunde hochspannenden Basketballspiel besiegen die Saarlouis Royals überraschend den TSV Wasserburg mit 63:62.

In den letzten drei Spielminuten hielt es keinen Zuschauer mehr auf seinem Sitz, die Stadtgartenhalle kochte und diesmal hatten die unermüdlich kämpfenden Saarlouiserinnen auch Fortuna an ihrer Seite.

Das Spiel begann mit anfangs spielbeherrschenden Royals und einer 18:13-Führung zum ersten Viertelende. Wasserburg kam Mitte des ersten Viertels langsam ins Rollen, beherrschte das zweite Viertel gegen schwächelnde Royals sicher, glich schließlich aus und baute sich bis zur Halbzeit einen 8-Punkte-Vorsprung auf (28:36).

In der Halbzeitpause waren die Zuschauer überwiegend skeptisch, dass Saarlouis dem Spiel nochmal eine Wende geben könne.

Das Team von Ondrej Sykora kam jedoch wacher aus der Pause als der Gegner und kämpfte sich Punkt um Punkt heran. Am Ende des dritten Viertels führte Wasserburg zwar immer noch mit drei Punkten (47:50). Das Spiel stand jedoch bereits zu diesem Zeitpunkt auf der Kippe. Sicher spielte in dieser Phase des Spiels der Heimvorteil eine gewichtige Rolle. Die Zuschauer spürten, dass die Damen des Tabellenletzten am heutigen Tag zwei ganz wichtige Punkte gewinnen könnten. Dementsprechend peitschten nun alle ihre Mannschaft enthusiastisch nach vorne. Die Crunchtime war nervös, hektisch und extrem gefährlich für Herzkranke und Nervenschwache. Um so erleichterter war man auf Saarlouiser Seite, als das Spiel vorüber war und auf der Anzeigentafel 63:62 zu lesen war.

Beide Mannschaften hatten eine schwache Trefferquote, die Bilanz von Wasserburg liest sich noch schlechter als die von Saarlouis. Bei Wasserburg fehlte Centerspielerin Tunstull, was sich unter den Körben bemerkbar machte, Saarlouis war sowohl bei den Defensiv- wie auch den Offensiv-Rebounds überlegen. Beide Mannschaften hatte 21 Fouls, wobei hier Wasserburg deutlich mehr Kapital schlug (19:12 Freiwurftreffer). Saarlouis hat die rote Laterne in der Liga an Braunschweig abgegeben.

Erfolgreichste Spielerinnen bei Saarlouis waren Bronaza Fitzgerald mit Double/Double (16 Pts./16 Reb.), Angela Rodriguez (15), Ariel Hearn Double/Double (13/10) und Nani Ilmberger (10).

Let’s go Royals

 

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