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Erneut nach Niedersachsen

Für die Royals beginnt am Sonntag das letzte Kapitel gegen den Abstieg. Zum letzten Auswärtsspiel der Saison führt die Reise erneut nach Niedersachsen, und zwar in die Hauptstadt Hannover.

Will man nicht auf Schützenhilfe oder Glücksgöttin Fortuna vertrauen, zählen in den letzten beiden Partien nur noch Siege. Im Kampf um den letzten Abstiegsplatz stehen noch vier Teams: Göttingen (10 Pts.), Braunschweig (10), Saarlouis (9) und Chemnitz (8). Dabei kommt es an diesem Spieltag zum direkten Aufeinandertreffen von Göttingen und Chemnitz, wo eine der beiden Mannschaften als Nutznießer aus der Halle geht. Braunschweig muss beim Tabellendritten Marburg (drei Niederlagen in Folge) antreten und die Royals müssen nach Hannover (vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen).

Sieht man sich die Spielerinnenliste von Hannover an, fragt man sich als geneigter Basketball-Laie, was dort schief läuft. Das who’s who des Damenbasketballs in einer Mannschaft und die Erfolge bleiben aus. Hannover ist Tabellensechster, hat den Coach entlassen, das Zepter im Training an Doro Richter übergeben und hält sich mit Namen wie Haiden Palmer, Aliaksandra Tarasava, Inken Henningsen, Birte Thimm, Mary Ann Mihaly, Veshaundra Young usw. gerade so im Mittelfeld der Liga – mit Tendenz eher nach unten als nach oben.

Die Royals stünden sportlich mit ihrer jungen Mannschaft ohne den unglücklichen 3-Punkte-Abzug in der Tabelle direkt neben Hannover. Nun kämpft man gegen den Abstieg statt um einen Play-off-Platz. Dennoch macht das Herz der Mannschaft Hoffnung. Man hat während der Saison bewiesen, dass man nicht dahin gehört, wo man zur Zeit steht, man hat Chemnitz zweimal geschlagen und Göttingen ebenso, man hat Nördlingen und Wasserburg geschlagen und am Sonntag muss man eben Hannover schlagen, um dann am letzten Spieltag in vierzehn Tagen zuhause gegen Braunschweig zu gewinnen. That’s all!

Let’s go Royals!

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