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Fatale Niederlage

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Es sind sicher die Spielerinnen der Royals, die nach so einem vermasselten Auftritt am meisten an der Niederlage zu kauen haben. Denn, wer verliert schon gerne?

Es war beileibe keine Glanzleistung, nein, es war einer der schlechten Auftritte in dieser Saison, den die Saarlouis Royals in Nördlingen aufs Parkett legten. Bereits nach dem ersten Viertel lag man mit 20:10 hinten, im zweiten Abschnitt fingen sich die Spielerinnen ein wenig und schafften es, bis zur Halbzeit auf 43:37 heranzukommen.

Doch auch die sicher unangenehme Halbzeitansprache brachte nicht viel.

Mit 19:17 gewannen die Angels auch das dritte Viertel. Dass man sich dann im Schlussabschnitt zum wiederholten Male regelrecht abschlachten lässt, gehört für mich zu den unbegreiflichen und schwer fassbaren Geschichten, die der Basketball so schreibt. Aus Sicht der Nördlingerinnen und auch aus Sicht des neutralen Beobachters muss man konstatieren, dass der Sieg – auch in dieser Höhe – völlig in Ordnung geht. Bei den Royals muss man sich die Frage gefallen lassen, woher diese völlig inkonstanten Auftritte kommen. In der Vorwoche schlägt man mit einer kämpferischen Glanzleistung Wasserburg, eine Woche später lässt sich die Mannschaft in Nördlingen ohne wirklich erkennbare Gegenwehr aus der Halle fegen?

Die Mannschaft wirkte an diesem Nachmittag fahrig, fiel reihenweise in alte Fehler zurück, zahlreiche leichte Ballverluste, leicht vergebene Korbleger, ein sehr schwaches Reboundverhalten vor allem unter dem gegnerischen Korb, viel zu viele Fouls. Es fehlte von der ersten Minute an die sog. Körpersprache, der Ausdruck, dass man dieses Spiel wirklich gewinnen will.

Jetzt steht man wieder am Tabellenende, muss mehr denn je um den Klassenerhalt bangen und darauf hoffen, dass man zum Ende der Saison wenigstens einen Punkt mehr auf dem Konto hat als einer der Konkurrenten. Wie schwer das werden wird, beweist diese Konkurrenz derzeit eindrucksvoll.

Let’s go Royals

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