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Leichte Entspannung …

Am Sonntag trafen die Saarlouis Royals in Göttingen auf die Flippo Baskets. Nach dem Heimsieg gegen Chemnitz am vergangenen Wochenende wollten die Royals unbedingt zwei Punkte aus Göttingen mitnehmen, um die eigene Situation im Abstiegskampf etwas zu entspannen. Aufgrund der Wichtigkeit des Spiels reiste die Saarlouiser Mannschaft bereits am Samstag an und konnte dank großzügiger Unterstützung durch die Victor’s Gruppe im Victor’s Residenz Hotel Teistungenburg übernachten. Das sollte sich auszahlen.

Auch die Flippo Baskets wollten das Spiel gewinnen, da sie im Abstiegskampf ebenfalls noch nicht ganz aus dem Schneider sind, obwohl sie bereits 10 Punkte auf dem Habenkonto verzeichnen können.

Das gesamte Spiel war von Nervosität auf beiden Seiten geprägt. Selbst leichte Korbleger oder auch Freiwürfe wurden überdurchschnittlich vergeben. Saarlouis schien etwas stabiler zu sein als die Gastgeber. Keiner Mannschaft gelang es in der ersten Halbzeit, sich entscheidend abzusetzen. Das Spiel schwappte hin und her, die Punkteausbeute hielt sich in Grenzen. Zur Halbzeit führte Saarlouis mit 21:26.

Im zweiten Spielabschnitt kam Saarlouis deutlich verbessert aus der Kabine und zog zunächst auf 26:35 davon, ehe Göttingen sich besann und Mitte des dritten Viertels den Ausgleich (40:40) schaffte. Bis zum Ende dieses Spielabschnitts erarbeitete sich Saarlouis wieder einen 6-Punkte-Vorsprung (45:51). Im Schlussviertel ließen die Royals dann nichts mehr anbrennen und es waren heute vor allem Bronaza Fitzgerald mit einem Double-Double (16 Pts./13 Rebs.), Ariel Hearn (9/11), Kimmi Pohlmann (9, 3 von 4 Dreierversuchen) und in der Schlussphase Helmi Tulonen (9), die den verdienten Sieg (56:64) sicherten. Das Reboundspiel in der Offense zeigte sich bei den Royals deutlich verbessert, Schwachpunkte sind nach wie vor zu viele leichte Ballverluste im Spielaufbau, die Anzahl der Fouls und zuletzt zu viele vergebene Freiwürfe. Nach der Niederlage von Chemnitz kann man etwas entspannter in die letzten Spiele gehen und wenn der Kopf frei ist, spielt es sich bekanntlich wesentlich einfacher.

Betrachtet man sich die Tabelle und das Restprogramm, verspricht das einen an Spannung kaum zu überbietenden Showdown um den letzten verbliebenen Abstiegsplatz aus der 1. Liga. So kann der derzeitige Siebte Nördlingen, der sich schon als sicherer Kandidat in den Playoffs sah, durchaus noch absteigen. In den verbleibenden vier Partien muss Nördlingen gegen Herne, Marburg und Keltern (also gegen den 1, 2 und 3 in der Liga) ran, bevor es dann am letzten Spieltag in Chemnitz unter Umständen um die vielzitierte Wurst geht. Ebenso können auch Göttingen, Braunschweig, Saarlouis und Chemnitz absteigen. Für die Royals genügt noch ein Sieg, um ziemlich sicher in der Liga zu bleiben, denn dann müsste Chemnitz drei seiner vier restlichen Spiele gewinnen, was man sich bei der derzeitigen Leistung der Mannschaft nicht so recht vorstellen kann. Und so bleibt Chemnitz bei den meisten auch Abstiegskandidat Nummer 1.

Let’s go Royals

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