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Royals zu Gast in Marburg

Wie sehr hatte ich mich in den letzten Jahren immer auf die Partien gegen Marburg gefreut. Marburg gegen Saarlouis, das waren basketballerische Leckerbissen vom Feinsten, gespickt mit Spannung, Kampf, engen Ergebnissen und stets fair geführt.

In diesem Jahr stehen die Vorzeichen dieses Spiels für die Royals unter keinem so guten Stern. Der Tabellenletzte muss zum Tabellenführer und Meisterschaftsfavoriten Nr. 1.

Marburg spielt in dieser Saison so souverän wie einst Wasserburg. Coach Patrick Unger ist es gelungen, mit kontinuierlicher und planvoller Arbeit ein Team zu entwickeln, das überwiegend aus deutschen Spielerinnen besteht, nicht den Star in ihren Reihen hat, sondern auf gut abgestimmtes und solides Mannschaftsspiel setzt. Ein Vorbild für viele andere Clubs und ein Muster, wie man den Damenbasketball in Deutschland langfristig an die internationale Spitze heranführen könnte.

Auch die Royals wollen mittel- bis langfristig genau dahin kommen. Bis es soweit ist, ist es jedoch noch ein weiter Weg. Zunächst müssen unbedingt Erfolge her, um den Klassenerhalt zu schaffen. Dazu müssen die Royals wieder die richtige Einstellung finden, müssen sich auf ihre Tugenden besinnen, dass man derzeit Spiele nur mit den Faktoren Willen und Kampf gewinnen kann. Der Sieg gegen Wasserburg war dafür ein gutes Beispiel.

Vom Neuzugang Graciela Diaz Brito haben sich die Royals bereits wieder getrennt. Der zweite Neuzugang Christina Gaskin fällt verletzungsbedingt aus, Kimmi Pohlmann steht wegen persönlicher Verpflichtungen am Wochenende ebenfalls nicht zur Verfügung. Ein Hoffnungsschimmer: Esther Fokke konnte die ganze Woche wieder schmerzfrei trainieren.

Nichts ist unmöglich – das beweisen Woche für Woche die Überraschungen in der Liga. Dennoch und realistisch: Gegen Marburg muss man nicht gewinnen, die entscheidenden Partien beginnen am 10. Februar mit dem Heimspiel gegen Chemnitz …

Let’s go Royals

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